Überall im Internet finden sich Angebote für sogenannte Free Downloads. Der Nutzer kann dabei eine Software oder einen anderen Inhalt auf seinen Computer herunterladen, ohne dass ihm dadurch irgendwelche Kosten entstehen.
Dabei kann es sich um jede Art von Inhalten handeln. Beispielsweise eine Software zur Textverarbeitung, ein Musiktitel, ein Videospiel oder gar ein ganzer Hollywoodfilm. Es gibt aber durchaus Unterschiede bei der Art der Downloads.
Besonderes Medieninteresse bekamen in der Vergangenheit vor allem illegale Downloads. Auf mehreren Seiten ist es möglich, ohne weitere Kosten Filme und andere Inhalte herunterzuladen, die teilweise noch überhaupt nicht offiziell erschienen sind. Den Herstellern sind diese Downloads verständlicherweise ein Dorn im Auge und so versuchen sie alles, um diese Art der Free Downloads zu unterbinden.
Wer solche Dateien lediglich herunterlädt, hat strafrechtlich keine Konsequenzen zu befürchten. Es können aber im Rahmen eines Zivilverfahrens hohe Kosten entstehen. Wird für den Download ein Peer 2 Peer Protokoll benutzt, wie beispielsweise Bit Torrent, können aber auch strafrechtliche Konsequenzen entstehen, da die Dateien automatisch auch an andere Nutzer hochgeladen werden.
Es gibt aber auch mehr als genug Angebote für völlig legale und unbedenkliche Free Downloads. Dabei kann es sich beispielsweise um Open Source Software wie Open Office handeln, die vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Andere Programme finanzieren sich über Werbung. Für den Download wird keine Zahlung verlangt, stattdessen wird irgendwo im Programm Werbung finanziert, mit der ein Entwickler sich finanzieren kann. Auch Filme und Musik werden teilweise kostenlos angeboten, meist von weniger bekannten Künstlern. Zwar wird dabei nicht die technische Raffinesse eines Blockbusters aus Hollywood erreicht, viele Inhalte können aber trotzdem durch besondere Innovation überzeugen.

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Auch für Smartphones sind Free Downloads sehr beliebt. Unzählige Apps werden völlig kostenlos angeboten und nur durch Werbung finanziert. Dabei kann es sich um nützliche Funktionen handeln, wie beispielsweise eine Taschenlampe, die den LED-Blitz benutzt, oder einfach nur um ein unterhaltsames Spiel. Viele Apps sind aber auch nutzlos oder können genauso gut in einem ganz normalen Browser ausgeführt werden, sodass sich ein Download nicht immer lohnt. Hier lohnt es, sich im Voraus zu informieren, ob das jeweilige Programm für die eigenen Ansprüche sinnvoll ist.
Auf der Suche nach Free Downloads sollten Nutzer jedoch auch darauf achten, dass das Angebot aus einer seriösen Quelle stammt. Ansonsten könnten sich in einem Download Viren oder andere Schädlinge befinden, die das System im schlimmsten Fall komplett unbrauchbar machen können. Bei dem Download von bekannten Portalen ist meist nichts zu befürchten. Es ist aber möglich, sich zusätzlich abzusichern, indem ein Antivirenprogramm genutzt wird. Dieses kann jede heruntergeladene Datei auf Viren überprüfen, auf Wunsch sogar automatisch.

